Wochenbericht vom 6. März 2026
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte der Lietzensee-Grundschule:
Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
– so alt diese Zeilen auch sein mögen, manche Dinge ändern sich nie:


Der Winter, ob nun in rauhen Bergen oder nicht, war lang und wir alle freuen uns über das Licht und zaghafte Pflanzen, die Blätter und Blüten in Richtung Sonne recken.
Die Bienenklasse 1d hat dies zum Anlass genommen, im Lietzenseepark nach Frühblühern zu suchen. Denn wer, wenn nicht die Bienen, freuen sich besonders über das Erwachen der Natur? Bisher waren Schneeglöckchen, Krokusse und Blaustern zu finden. Von Tulpen, Narzissen und Hyazinthen wurden bereits Blätter gesichtet, jedoch noch keine Blüten. To be continued … allein in einer Woche wird sich bei strahlendem Sonnenschein sicherlich einiges tun.


Auch der Osterhase wirft seinen Schatten voraus. Zwar dauert es noch etwas mehr als einen Monat, bis er zu uns kommt, die Vorbereitungen laufen aber schon.


So haben die Igel der Klasse 1c zum Beispiel in der Agrarbörse Eier eingefärbt …


… und Osterhasen gebacken. Lecker!
Auch im Klassenzimmer wird es für die 1c aufregend und abwechslungsreich weitergehen: Sie werden in Zukunft stunden-und tageweise einen neuen „Schüler“ aufnehmen.

Dürfen wir vorstellen und gleichzeitig gratulieren? Unser Schulhund Konrad hat seine Ausbildung zum Therapie-Schulhund bestanden.

Stunden- und tageweise wird Konrad von nun an passiv und aktiv in der 1c am Unterricht teilnehmen und ihn begleiten. Außerdem ist er weiterhin die Hauptfigur von wöchentlich stattfindenden Treffen, in der Kinder aus einer festen Expertengruppe lernen, freundlich und rücksichtsvoll mit einem Hund umzugehen, Verständnis und Empathie für die Bedürfnisse des Tieres zu entwickeln, Körpersprache zu verstehen und Grenzen zu wahren. Alles Dinge, die im Unterricht, auf unserem Schulhof und im Hort natürlich Themen unter den Kindern sind, die ehrlicherweise immer wieder geübt und besprochen werden müssen.
Und dass Grenzüberschreitungen nicht nur in den oben genannten Räumen passieren können, damit haben sich die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen bei dem Medienworkshop „Digitale Formen von Gewalt“ des Medienkompetenzzentrum Charlottenburg/Wilmersdorf beschäftigt.
In einem kreativen Workshop haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema digitale Gewalt auseinandergesetzt, insbesondere mit Phänomenen wie Cybermobbing. Denn digitale Gewalt kann ebenso gravierende Auswirkungen haben wie physische Gewalt. Ziel des Workshops war es, ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und den Jugendlichen Schutzstrategien an die Hand zu geben, um so als Schule den Missbrauch digitaler Medien in den Klassen präventiv zu verhindern.
Für dieses Wochenende, welches ja sonnig und mild werden soll, wäre dies vielleicht auch ein schöner Impuls für groß wie klein, sich von Bildschirmen jeglicher Art abzuwenden und nach draußen an die frische Luft zu gehen.
In diesem Sinne wünschen wir ein wunderbares Wochenende!

Ihr Schulleitungsteam